Die Welt in 100 Jahren

Ein Poporatorium über Zukunft, Menschlichkeit und Verantwortung

Idee des Projekts

Zukunftsbilder sind oft düster.
Dabei wollen die meisten Menschen im Grunde das Gleiche: ein Leben in Frieden, gegenseitiger Achtung und in einer intakten Umwelt.

Eigentlich müsste das erreichbar sein. Und doch scheint es oft weit entfernt.
Die großen Erzählungen, die früher Orientierung gegeben haben, tragen heute weniger.

„Die Welt in 100 Jahren“ setzt hier an: Veränderung ist möglich. Aber zuerst müssen wir daran glauben.

Das Werk

„Die Welt in 100 Jahren“ ist ein Pop-Oratorium für Chor, Solisten und Klavier bzw. Instrumentalensemble.
Es verbindet eingängige Chormusik mit Elementen aus Pop, Lied und szenischer Erzählform.

In einer Folge von Szenen entsteht ein Blick in eine mögliche Zukunft – so, wie wir sie uns wünschen.

Wir besuchen eine Stadt ohne Straßen, eine Schule, in der „Trauer“ unterrichtet wird, und ein Demokratiehaus, in dem das Glück im Mittelpunkt steht.

Die folgenden Ausschnitte geben Einblicke in zentrale Szenen und musikalische Stationen des Oratoriums.

Ich hab von unserer Zukunft geträumt

Tom erwacht aus einem düsteren Traum von der Zukunft. Die Szene bildet den Ausgangspunkt des Werkes und macht die Fragen sichtbar, die ihn beschäftigen. In der Folge begegnet er dem Vogel, der ihn in die Zukunft mitnimmt.

Einmal gute Luft bitte

Wie ein Satz aus einem Verkaufsgespräch – und doch eine ernst gemeinte Frage.
„Ich nehme 500g von der besten Qualität“ – was selbstverständlich sein sollte, erscheint hier plötzlich als Ware. Text und Musik spielen mit diesem Gedanken auf witzige und unterhaltsame Weise.

Das Transportmittel der Zukunft

„Wer braucht schon Autos? Wir nicht!“
Tom wundert sich über eine Stadt ohne Straßen – und entdeckt eine überraschende Form der Fortbewegung.
Im Chor wird der Gedanke weitergeführt: nicht schneller, sondern bewusster unterwegs zu sein.

Musik überdauert die Zeit

„Sing ein Lied, singe es laut oder leise…“
Zwischen Alltag, Anlass und sogar dem „Schweinestall“ wird Musik als etwas gezeigt, das überall Platz hat.

Entscheidend ist nicht, wie gut man singt, sondern dass man es tut.

Alles ist für den Augenblick

„Denn was wäre, wenn du schon wüsstest, dass alles gut wird?

Würdest du dein Leben anders leben, andere Entscheidungen treffen, mehr lieben?“

Die Szene greift diese Fragen auf und lässt sie bewusst offen.

Projektinformation

Werk: Die Welt in 100 Jahren
Gattung: Pop-Oratorium

Dauer: ca. 65 Minuten

Besetzung:
Chor (SATB), 4 Solisten, 
Klavier oder Sinfonieorchester

Schwierigkeitsgrad Chor:
leicht bis sehr leicht, wenige Stellen mittelschwer

Aufführungsmaterial:
auf Anfrage erhältlich

Auszüge aus der Partitur

Die folgenden Ausschnitte geben einen Einblick in die musikalische Gestaltung und die Anlage der Partituren.

Titelblatt-Partitur

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Komplettes Werk - Konzertmitschnitt

Der vollständige Mitschnitt der Uraufführung (ca. 65 Minuten) gibt einen umfassenden Eindruck des gesamten Werkes.
Für einen ersten Einstieg empfehlen sich die oben gezeigten Szenen.

Aufführungsmaterial und weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.
Bei Interesse an einer Aufführung freue ich mich über eine Nachricht.
Gerne beantworte ich Fragen zur Besetzung und Umsetzung.